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Ein Streifzug durch den Gesteinsgarten

Der Granit
das bekannteste und verbreitetste Tiefengestein

 

Die alten Kontinente, wie z.B. Nordamerika, Südafrika und Asien, werden über große Flächen von Graniten eingenommen. In Nordeuropa ist dies der Baltische Schild mit Finnland, Schweden und Nordrussland. Auch in Mitteleuropa sind Granite weit verbreitet, z.B. in Böhmen und der Oberlausitz. Die einzelnen Massive in den übrigen Mittelgebirgen zwischen Harz und Schwarzwald gehen in der Tiefe auf größere Granitplutone zurück. Der obere Teil unserer Festlandskruste heißt deshalb zu Recht ''Granitschicht''.

Deshalb bilden die Granite auch den Kern des Gesteinsgartens zwischen Seeufer und zentraler Anhöhe und zeigen die ganze Variationsbreite der Färbung von rot über fleischfarben und hellgrau bis dunkelgrau und der Struktur von grobkristallin oder durch Kristalleinsprenglinge porphyrisch bis fein-kristallin und aplitisch dicht, was sogar in einem Block wechseln kann. Sehr feinkörnig bis dicht ist z.B. der Granit von Heberndorf (Nr.39).

Wenn die Granitschmelze eines Tiefenkörpers aufsteigt, wird das Nebengestein in Schollen zerbrochen und von der Schmelze aufgenommen, sie werden sozusagen ''verschluckt'' und in Granit umgeschmolzen. Stellenweise erscheinen Reste dieser Nebengesteinsschollen schwarz und relativ scharf umrissen im Granit. Solche dunklen Einschlüsse von Nebengestein zeigt der graue Granit von Heppenheim-Sonderbach (Nr.84), Bild unten links:

Die Vergrößerung im Bild unten rechts zeigt jedoch, dass die Auflösung und Unkristallisation in schwarzen Glimmer schon bis zur Unkenntlichkeit des ursprünglichen Gesteins fortgeschritten ist:

Granite bilden auch den Kern großer Gebirge, wo starker seitlicher Gebirgsdruck die Erdschichten übereinander schiebt und in Falten presst. Wenn die aufsteigende Schmelze in den Bereich dieses seitlichen Druckes gerät, kristallisieren die Minerale in Lagen in Gestalt eines Schieferdungsgefüges wie bei den metamorphen Gesteinen. Dann wird aus einem Granit ein Granitgneis wie beim roten Granit von Böllstein (Nr.82).